Spielregeln
 
 
Strategie und Tips
 
Bestellen
 
 
   
 Zubehör
 
Impressum
 
 
Was ist Vega?
       
Entwicklung
     

 

  Strategien und Tips  
 

 

 
 

Strategie

 
 

Der Leitgedanke jeder Strategie sollte es sein, die eigene Expansion vorran zu treiben. Neue Kolonien bringen nicht nur zusätzliche Rohstoffe, sondern bieten auch die Möglichkeit neue Raumschiffe an vorgelagerten Positionen ins Spiel zu bringen. Aufgrund der zufälligen Lage der Planeten ist eine rasche Expansion jedoch nicht immer möglich. In diesem Falle empfiehlt es sich möglichst früh neue Module zu entwickeln um dadurch einen Vorteil gegenüber den anderen Spielern zu erhalten. In der Startphase des Spiels sind vor allem Module, die die Geschwindigkeit oder die Frachtkapazität erhöhen vorteilhaft. Auch das Labor-Modul lohnt eine rasche Entwicklung, da sich dadurch viele Rohstoffe im späteren Spiel sparen lassen.
Spätestens wenn man in Kontakt mit den Raumschiffen der Gegenspieler bekommt ist es ratsam gepanzerte Module zu entwickeln. Diese erhöhen die Überlebenschancen eines Raumschiffs bei Kampfhandlungen enorm. Und dauerhaft hohe Verluste kann man sich kaum leisten. Auch Fernwaffen sind von Vorteil, da man mit ihnen ungestraft die Gegner beschießen kann.

Ein militärisch unterlegener Spieler wird versuchen seinen Nachteil möglichst schnell auszugleichen. Eine Überlegenheit sollte also umgehend ausgenutzt werden, da sie meist nicht von langer Dauer ist. Zeit ist ein wichtiger Faktor, da die Raumschiffe oft mehrere Spielrunden benötigen um den Gegner zu erreichen. Es macht wenig Sinn eine große Armada aufzustellen, denn dies kostet Zeit und bietet bei dem Kampfsystem von Vega keinen Mengenvorteil. Sinnvoller ist es, kleine Flottillen aus Schiffen zusammenzustellen, die sich gegenseitig ergänzen.
Spieler mit schlechten Startbedingungen sollten sich gegen starke Konkurrenz verbünden, da sie ansonsten leicht nacheinander ausgeschaltet werden können. Denn auch ein militärisch und wirtschaftlich starker Spieler kann seine Raumschiffe nicht überall zugleich haben und gerät in Schwierigkeiten, wenn er gegen eine Allianz bestehen muß.
Ein ausgeglichenes Verhältnis zwischen Produktion und Entwicklung, kluge Diplomatie sowie die rechtzeitige Positionierung geeigneter Schiffe ist entscheident, um bei Vega den Sieg davon zu tragen.

 
     
 

Angreifen und Verteidigen

 
 

Je nach Erfolg in der Auftaktphase des Spiels entscheidet sich, ob man zu den Spielern gehört, die ein Territiorium verteidigen müssen oder die genötigt sind anzugreifen. Der Angriff ist meist schwieriger, da die Feuerwechsel oft entfernt von den eigenen Nachschub-Basen statt finden. Das erfordert den Einsatz leistungsstärkerer und teuerer Triebwerke. Teuere Schiffe sind ein entscheidener Nachteil, da die Verluste nicht so schnell ausgeglichen werden können. Der Verteidiger kann dagegen seine Schiffe direkt von der Kolonie aus in den Kampf schicken. Ausserdem hat der den Vorteil, das er meist rechtzeitig erkennt, welche Schiffsklassen der Angreifer einsetzt und darauf mit geeigneten Gegenwaffen reagieren kann. Ziel eines Angriffs sollte es daher sein, möglichst rasch die gegnerische Kolonie auszuschalten.

 
     
 

Schiffsklassen

 
 

Ein Spieler kann maximal vier verschiedene Schiffsklassen entwerfen. Er sollte darauf achten, daß er mit diesen vier Klassen das Aufgaben-Spektrum von Transportieren, Angreifen, Verteidigen und besonderen Funktionen optimal abdeckt. Schon bei der Produktion seines ersten Schiffes sollte er sich überlegen, welche Module er für welche Schiffsklasse bereithält. Manchmal gelingt es nicht, die gewünschten Module rechtzeitig zu entwickeln. Dann muß er mit den Modulen, die ihm zur Verfügung stehen improvisieren.
Die folgende Auflistung ist nur ein Beispiel für eine Flotte, wie man sie entwerfen könnte: (A) Ein Transporter, (B) ein Wachschiff, (C) ein Predator, (D) ein Fernkampfschiff

 
  A. B. C. D.  
     
 

Verschrotten

 
 

Die kontinuierliche Weiterentwicklung während des Spiels kann dazu führen, daß bereits gebaute Schiffe überholt sind. Man sollte sich rechtzeitig von ihnen trennen, auch wenn man die investierten Rohstoffe verliert. Denn die freiwerdenden Module erlauben es optimierte neue Schiffsklassen herzustellen mit denen man einen wichtigen Vorteil erhält. Wenn sich abzeichnet, daß eine Schiffsklasse aus der Mode kommt, sollten die noch vorhandenen Exemplare idealerweise schnell verheizt werden, um dem Gegner damit eventuell noch ein paar Ressourcen abzuringen.

 
     
 

Welche Module sollte man entwickeln?

 
 

Die fühe Entwicklung der Module bietet zwar taktische Vorteile, verschlingt aber auch Ressourcen und verzögert damit die Expansion. Man sollte sich deswegen auf die Entwicklung der Module konzentrieren, die gegenwärtig von Nutzen sind.
In den ersten Spielrunden sind das vor allem die Fracht-Module. Ein vollbeladener Raum-Frachter mit der Kapazität 6 kann mit einer einzigen Reise direkt eine neue Kolonie gründen. Die Entwicklung von Waffen lohnt sich erst dann, wenn sich der erste Konflikt anbahnt. Allerdings sollte man die abschreckende Wirkung von Waffen nicht unterschätzen. Allein der Besitzt eines Waffen-Moduls kann einen Gegner schon veranlassen Abstand zu wahren.
Wenn man keine Chance sieht, vor den anderen Spielern entfernte Kolonien zu gründen, lohnt sich das Labor-Modul. Mit ihm kommt man im Laufe des Spiels ohne weitere Investitionen zu zahlreichen Entwicklungen. So läßt sich vielleicht die späte Chance ergreifen, einen ökonomisch stärkeren Gegner durch bessere Schiffsklassen zu besiegen.
Die Entwicklung vieler Module ist sehr teuer. Es ist daher sinnvoll eine gewisse Menge an Rohstoffen zurückzuhalten, um bei der Entwicklung auch einen zweiten oder dritten Versuch bezahlen zu können.

 
     
 

Welche Schiffsklassen sollte man bauen?

 
 

Bevor man eine Schiffsklasse entwirft, sollte man den Nutzen und die Schwachpunkte gegeneinander abwägen. Dann sollte man mit den zur Verfügung stehenden Modulen versuchen, einen Bauplan zu entwerfen, der beide Punkte erfüllt. Je nach Beschaffenheit der Gegner, mit denen man es zu tun bekommt, kann dies zu völlig unterschiedlichen Konzepten führen. Im Folgenden sind einige Beispiele für optimierte Schiffstypen aufgeführt, wie sie des öftern im Spiel zusammengesetzt werden.

 
     
  Das Shuttle  
  Das kleine Transport-Shuttle, bestehend aus den Modulen WK1, FR2 und TR3 ist ein geeignetes Schiff bei Spielanfang. Es besteht vollständig aus Standard-Modulen, so dass ohne langwierige Entwicklung eine kleine Schaar dieser Raumschiffe in der Lage sein sollte, die nahen Planeten zu erkunden und dort eine Kolonie zu gründen. Die Bewaffnung eignet sich, um einigen Schaden anzurichten, bevor die Klasse verschrottet wird. Es ist jedoch abzwägen, ob sich die Investition für die Bewaffnung lohnt, weil sich die Produktion dadruch um eine Spielrunde verzögert und die Waffen dieser Schiffe selten überhaupt zu Einsatz kommen.  
  Shuttle  
     
  Der Tansporter  
  Ein einfacher Transporter, bestehend aus den Modulen EK, F4, FR2 und TR3 ist die preiswerteste Lösung, um Frachtgüter optimal zu transportieren. Leider ist das Schiff leicht verwundbar, so dass nicht alleine in der Nähe von gegnerischen Schiffen operieren kann. Es gibt auch die Option, dieses Schiff mit einem Sprung-Triebwerk auszustatten. Die dadurch erhöhten Kosten gleichen sich aus durch schnelle Transportfähigkeit und die Möglichkeit sich bei Gefahr aus der Affäre ziehen zu können.  
  Transporter  
     
  Der Panzertansporter  
  Wenn es von feindlichen Raumschiffen wimmelt, ist der Panzer-Transporter ein gutes Mittel auch in unsicheren Gegenden Kolonien aufzubauen. Da er nur schwer zu zerstören ist, ist auch die Zuladung in relativer Sicherheit.  
  Panzer-Transporter  
     
  Das Wachschiff  
  Dieses langsame, aber preiswerte Kampfschiff eignet sich zur Bewachung von Objekten oder Transportrouten. Es ist sinnvoll diese Schiff im Rudel einzusetzen und auf vorgelagerte Abfangpositionen zu bewegen. Mit mehreren dieser Schiffe, lassen sich gute Blockade-Linien bilden.  
  Wachschiff  
     
  Der Kreuzer  
  Dieses solide und leistungsstarke Kampfschiff kann leicht alleine operieren und sollte in der Lage sein den Raum zu kontrollieren. Es eignet sich besonders für Störaktionen oder zur Jagd auf gegnerische Transporter.  
  Kreuzer  
     
  Der Predator  
  Diese Schiffklasse ist ein gefährlicher Jäger. Es sollte möglichst mit dem TR5 Modul ausgestattet sein, um einen großen Wirkungsradius zu haben. Eine ausgiebige Panzerung ist jedoch unerlässlich, da das Schiff ansonsten durch reguläre Kampfschiffe gefährdet ist.  
  Predator  
     
  Die Superwaffe  
  Wenn ein Spieler das Sprungtriebwerks-Modul (TRX) und das Selbstzerstörungs-Modul (SZ) besitzt, kann er damit eine Schiffsklasse entwickeln, die es ihm ermöglicht die gegnerischen Kolonien rasch und effektiv zu zerstören. Die Gegenspieler müssen also umgehend reagieren, um zu verhindern, daß diese Superwaffe mehrfach eingesetzt werden kann. In den Spielregeln 1.6 gibt es allerdings eine Variante, die die Möglichkeiten dieser Waffe in Bezug auf Kolonien einschränkt. Trotz allem bleibt diese Schiffsklasse ein Mittel, mit dem man seine Gegner terrorisieren kann.  
  "Doomer"  
     
  Das Invasions-Schiff  
  Diese extrem teure Schiffsklasse hat den Vorteil, dass man fast nichts anderes mehr braucht. In vollgepanzerter Ausführung ist dieses Raumschiff also durchaus seine Investition wert. Allerdings hängt der Erfolg dieser Klasse stark davon ab, welche Gegenmasznahmen den Gegnern zur Verfügung stehen.  
  Invasions-Schiff